„Der Fall Kalou zeigt, dass der Sport, den wir alle so lieben, krank geworden ist. Und er wird es auch nach Corona bleiben, wenn die DFL nicht endlich die Notbremse zieht“, erklärte Binder. Deren Krisenkonzept sei in der Theorie schon fragwürdig gewesen – und in der Praxis falle es nun in sich zusammen. „Wenn die DFL das nicht von selbst versteht, dann muss die Landesregierung das morgen ablehnen.“
Veröffentlicht von SPD-Landesverband am 05.05.2020
Corona trennt - aber Solidarität verbindet. Wir wünschen euch allen einen tollen 1. Mai. Beteiligt euch an den Online-Aktionen und bildet einen digitalen Demozug für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Veröffentlicht von SPD-Landesverband am 01.05.2020
Generalsekretär Binder: „Der Schutz unserer Mitglieder hat nach wie vor oberste Priorität“
Die Landes-SPD hat alle geplanten Veranstaltungen bis nach den Pfingstferien abgesagt. Dies hat das Präsidium der SPD Baden-Württemberg am vergangenen Freitag einstimmig beschlossen.
„Der Schutz unserer Mitglieder und deren Angehörigen hat für uns nach wie vor oberste Priorität“, erklärte SPD-Generalsekretär Sascha Binder. „Dies gilt, auch wenn zum Teil noch unklar ist, wie die Kontaktbeschränkungen durch die Beschlüsse von Bundes- und Landesregierung genau ausgestaltet werden. Veranstaltungen jeder Art sind und bleiben mit einem stark erhöhten gesundheitlichen Risiko verbunden.“
Veröffentlicht von SPD-Landesverband am 29.04.2020
SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die jüngsten Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer zum Umgang mit der Corona-Krise als „menschenverachtend“ scharf kritisiert. „Den Wert von Menschen nach ihrer Funktionalität und ihrem Alter zu bewerten, hätte ich nun nicht von einem grünen Parteimitglied erwartet, selbst von Herrn Palmer nicht“, betonte Binder. Im Hinblick auf die Stellungnahme der beiden Grünen-Landesvorsitzenden hielt Binder fest: „Herr Palmer ist ein Grüner. Mal sehen, wie lange er es nach Ansicht seiner Partei bleiben kann.“
Veröffentlicht von SPD-Landesverband am 28.04.2020
Anfang April 2020
An die Bürgerinnen und Bürger des Alb-Donau-Kreises
Dankeschön an all unsere Bürgerinnen und Bürger!
Dank an alle, die sich an die vorgegebenen Maßnahmen halten.
Dank an die Zivilgesellschaft für die vielseitigen positiven Beispiele.
Dank an alle, die „systemrelevante“ Tätigkeiten ausüben.
Sie alle bringen sich unter unwahrscheinlich großem persönlichem Engagement ein, damit der Alltag einigermaßen bewältigt werden kann.
Dank an all die vielen privaten Hilfen. Schön, dass es sie in unserer Gesellschaft gibt.
Dank an all diejenigen, die sich im Handel und in der gesamten Daseinsvorsorge einbringen: (Müllentsorgung, Wasser, Strom, Straßen, Polizei …).
Dank allen, die für unseren täglichen Bedarf sorgen!
Dank an all die Eltern, die zusätzlich noch zum Homeoffice, ihre eigenen Kinder betreuen und „beschulen“.
Danke an die Landesregierung, dass nun auch das Betreuungsangebot über die Kommune ggf. für die Familien ausgeweitet werden kann, bei denen nur ein Arbeitnehmer in einem systemrelevanten Bereich tätig ist. Wir brauchen diese Menschen unbedingt, vor allem im Pflegebereich und im Lebensmittelhandel.
Wir danken allen, welche die kursierenden Verschwörungstheorien löschen und nicht weiterleiten, sondern Mutmacher-Beispiele posten.
Wir danken allen, die digital, telefonisch oder postalisch Kontakte mit gerade den Menschen pflegen, die das Haus gar nicht verlassen sollen. Einsamkeit ist der beste Nährboden für Krankheit! Deshalb unbedingt auf diese ungefährliche Art soziale Kontakte pflegen.
Und letztlich Dank an unseren Landrat Heiner Scheffold mit all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die, soweit wir es einschätzen können, sehr gute und besonnene Arbeit machen.
Die in vielen Kommunen inzwischen vorhandene digitale Infrastruktur ermöglicht es sehr vielen Familien und Betrieben, im Homeoffice zu arbeiten oder an den digitalen Angeboten für den ausgefallenen Unterricht teilzuhaben. Ohne Ihre Vorarbeiten und Wegbereitung zusammen mit Ihrem Team auf diesem Gebiet wären wir noch lange nicht so weit.
Wir danken all jenen, die die sogenannte „Notbetreuung“ in verschiedensten Einrichtungen leisten, egal ob als Erzieher*in, Lehrkraft oder Fachfremd!
Dank an unsere Kreisrätinnen und -räte, (und damit natürlich an alle Bürgerinnen und Bürger als Steuerzahler*innen) denen unsere Kliniken und Pflegeheime sehr viel wert sind. Gerade in diesen Tagen und Wochen zeigt sich, dass Privatisierung eben nicht das Allheilmittel ist.
Dank an all die vielen Pflegekräfte und Ärzte, die sich oft weit über ihre Kräfte hinaus einsetzen.
Wir sind froh, dass wir uns – trotz manchmal durchaus berechtigter Kritik – auf unseren „Staat“ verlassen können.
Wir begrüßen die Maßnahmen, die von unseren Regierungen, meist mit großer Zustimmung auch der demokratischen Oppositionsparteien, zur Bekämpfung ergriffen wurden.
Verlieren Sie nicht den Mut und die Geduld. Und bleiben Sie bitte gesund!
Genießen Sie die Feiertage – aber bitte im notwendigen Abstand und nicht bei Familienfeiern, dann wird es bald wieder möglich sein, die Familienfeste richtig zu genießen.
Ihre Kreisrätinnen und Kreisräte
Bündnis90-Die Grünen / CDU-Kreistagsfraktion / FDP-Kreisräte / Freie Wähler-Fraktion / SPD-Kreistagsfraktion
Veröffentlicht von SPD Kreisverband Alb-Donau am 08.04.2020